— St.-Antonius-Bruderschaft Suttorf

Mehr als 370 Jahre Schützentradition

Über Generationen feiern wir gemeinsam, bewahren unsere Geschichten und halten zusammen.

Über uns

Die Schützen von Suttorf

Für viele in Suttorf ist die Bruderschaft ein Stück Heimat. Gegründet 1652 und nach dem heiligen Antonius benannt, entstand sie zum Schutz der Gemeinschaft und zur Pflege des Glaubens. Dahinter standen Nachbarn, die füreinander einstanden und zusammen feierten, und dieses Miteinander trägt die Bruderschaft bis heute.

Mit Stolz halten wir diese Tradition lebendig, so wie die Suttorfer vor uns. Wir schießen, wir feiern und geben weiter, was uns wichtig ist. 

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AKTUELLES

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Vereinsleben

Unser Jahr im Verein

Von den großen Festen bis zu den vielen Terminen dazwischen, hier ein Überblick über alles, was bei uns im Laufe des Jahres ansteht.

Das Schützenfest am Fronleichnamswochenende ist der Höhepunkt unseres Vereinsjahres. Angeführt vom Musikverein zieht der Festzug durchs Dorf, bevor an der Vogelstange die Entscheidung über das neue Königspaar fällt. Am Abend kommt im Festzelt zusammen, was zu Suttorf gehört. Es wird getanzt, angestoßen und gefeiert, oft bis tief in die Nacht. Für manche Ehemalige ist es der eine Anlass im Jahr, für den sie eigens nach Hause zurückkehren.

Am Festsamstag gehört der Platz ganz den Kindern. Mit der Armbrust schießen sie auf den Holzvogel und ermitteln ihr eigenes Königspaar, ganz wie die Großen. Dazu gibt es Spiele, Buden und eine Hüpfburg. Für viele ist es der erste Schritt in die Bruderschaft und ein Tag, an den sie sich noch als Erwachsene gern erinnern.

Am Ostersonntag lädt die Bruderschaft zum öffentlichen Osterfeuer. Über Wochen wächst aus alten Tannenbäumen ein mächtiger Haufen. Die Jagdhornbläser eröffnen den Abend mit einem Ständchen, der Pfarrer segnet das Feuer mit dem Licht der Osterkerze, dann dürfen die Kinder es entzünden. Bei Bratwurst, Pommes und kühlen Getränken kommt halb Suttorf zusammen, zu Fuß oder mit dem Rad. Für viele ist es der erste große Abend im Freien nach dem Winter.

Einmal im Jahr geht es für die älteren Mitglieder auf große Fahrt. Mit dem Bus führt die Seniorenfahrt zu einem lohnenden Ziel in der Umgebung, sei es eine Glockengießerei, ein Museum oder ein alter Hof, begleitet von Kaffee und Kuchen und bester Gesellschaft. Am Abend kehrt man gemeinsam ein und lässt den Tag in Ruhe ausklingen. So bleibt der Dank an jene lebendig, die den Verein über Jahrzehnte getragen haben.

Wenn im Winter die fünfte Jahreszeit beginnt, verwandeln sich die Schützen in Narren. Ein neues Prinzenpaar wird proklamiert, der Elferrat hält Hof, und beim Helferfest wird all jenen gedankt, die im Verein mithelfen. Dieselben Leute, die im Sommer das Schützenfest tragen, sorgen so auch in den kalten Monaten für volle Säle und beste Stimmung.

Ein Verein lebt nicht nur von den großen Tagen, sondern von den vielen kleinen dazwischen. Man trifft sich zum Arbeiten und Planen, bleibt danach gern noch beisammen und feiert Geburtstage und Jubiläen gemeinsam. So wächst über die Jahre eine Verbundenheit, die weit über den Verein hinausreicht.

konigspaar 2026

Schützenfest 2026

Das Königspaar

Zum Schützenfest 2026 traten 130 Mitglieder der Bruderschaft an die Vogelstange an der Ewigmanstiege, um unter musikalischer Begleitung des Spielmannszugs Berge aus Emsdetten ihren neuen Regenten zu ermitteln.

Mit dem 61. Schuss holte Benedikt Flothmann den Vogel von der Stange und sicherte sich die Königswürde. An seiner Seite steht seine Frau Gunhild Börsting als Königin. Ein Jahr lang führen die beiden nun den Thron an und geben dem Vereinsjahr ihr Gesicht.

— Mitglied werden

Machen Sie mit.

Seit 1652 wächst die Bruderschaft mit jedem, der dazukommt und wird von einer Generation an die nächste weitergereicht. Tragen Sie das nächste Stück mit.