Suttorf ist eine Bauerschaft bei Nordwalde und unsere Schützenbruderschaft gehört hier zum Ältesten, was es gibt.
Gegründet wurde sie 1652 und nach dem heiligen Antonius benannt. Wie viele Bruderschaften jener Zeit entstand sie zum Schutz der Gemeinschaft und zur Pflege des Glaubens. Dahinter standen Nachbarn, die füreinander einstanden und zusammen feierten.
— Tradition
Über 370 Jahre weitergegeben
Über 370 Jahre später ist der Kern derselbe geblieben. Wir schießen, wir feiern, und wir geben weiter, was wir selbst bekommen haben. Zwei Feste prägen das Jahr, im Frühsommer das Schützenfest zu Fronleichnam und im Winter der Karneval mit Prinzenproklamation, Elferrat und Helferfest.
Vieles von dem, was den Verein ausmacht, passiert abseits der großen Auftritte, beim Grünholen und Schmücken, beim Auf- und Abbau, an den langen Abenden, an denen ein paar noch länger zusammensitzen. Wer mit anpackt, gehört bald dazu, ob hier geboren oder zugezogen. Genau das ist der eigentliche Verein.
01.
Organisieren
Wir planen und organisieren Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen und Gemeinschaft erlebbar machen.
02.
Feiern
Wir gestalten Feste und Feiern, die unsere Traditionen lebendig halten.
03.
Unterstützen
Wir fördern lokale Initiativen und tragen aktiv zum Dorfleben bei.
04.
Bewahren
Wir erhalten kulturelle Werte und geben sie an kommende Generationen weiter.
05.
Einbinden
Wir ermutigen Menschen jeden Alters, sich einzubringen und mitzuwirken.
06.
Verbinden
Wir schaffen Begegnungen, die Menschen verbinden und Gemeinschaft stärken.
— Könige
Das Königspaar
Einmal im Jahr wird an der Vogelstange ausgeschossen, wer für ein Jahr regiert. Wer den Vogel holt, ist König und wählt seine Königin an seine Seite. Für viele ist es der Moment, in dem sie selbst Teil einer langen Reihe werden.
In diesem Jahr tragen Benedikt Flothmann und Gunhild Börsting die Königswürde und führen die Suttorfer durchs Festjahr 2026.
Wir wünschen den beiden ein Königsjahr, das in Erinnerung bleibt.
Jeder König hinterlässt ein Schild. So wächst die Königskette mit den Jahren zu einer langen Reihe von Namen. In der Galerie sind alle Schilder versammelt, eines neben dem anderen.
Seit 1652 wächst die Bruderschaft mit jedem, der dazukommt und wird von einer Generation an die nächste weitergereicht. Tragen Sie das nächste Stück mit.
Zu einem Verein gehört mehr als seine Feste. Es zeigt sich darin, wie man miteinander umgeht und was einen über die Jahre verbindet.
Man wächst hier hinein und bleibt ein Leben lang dabei.
Oft fängt es als Kind beim Kinderschützenfest an, später trägt man die Fahne und irgendwann schießt man selbst mit. Großeltern, Eltern und Kinder ziehen zusammen mit und aus dem Verein wird über die Jahre ein Stück Familie.
Bei uns hört das Feiern nie ganz auf.
Im Sommer das Schützenfest, im Winter der Karneval mit Prinzenpaar, Elferrat und Helferfest und zieht sich die Freude durchs ganze Jahr.
Hier hat man immer jemanden an seiner Seite.
Man kennt sich, man feiert zusammen, und man hilft sich, wo es geht. Aus Nachbarn werden Freunde, auf die man sich verlassen kann.